Münchner Sicherheitskonferenz 2020 - Demonstrationen & Proteste

Münchner Sicherheitskonferenz: Proteste im Zeichen der Weltpolitik München – Wenn die Münchner Sicherheitskonferenz ruft, versammelt sich jedes Jahr das Who’s who der internationalen Diplomatie. Doch vom 14. bis 16. Februar 2020 war das Rampenlicht nicht allein auf Politiker und Militärs gerichtet: Vor den Konferenztüren machten zahlreiche Demonstrierende auf sich aufmerksam – und das durchaus lautstark. Verschiedene Gruppen kritisierten unter anderem die zunehmende Militarisierung und den Einfluss der Rüstungsindustrie. Ihr Appell: mehr Diplomatie, weniger Waffen. Auch die restriktive Einwanderungspolitik einiger Länder geriet ins Visier. Statt Abschottung forderten die Protestierenden eine faire Verteilung der Verantwortung für Geflüchtete. Die Proteste verliefen überwiegend friedlich, doch vereinzelt kam es zu Rangeleien mit der Polizei. Diese hatte die Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld erhöht, um Störungen zu vermeiden – eine Vorsichtsmaßnahme, die an diesem Wochenende aber nur selten auf die Probe gestellt wurde. So blieb es – zumindest größtenteils – bei lauten Stimmen statt lauten Sirenen.

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